Lichtkonzept für die Hildener Innenstadt – Leserbrief von Georg Blanchot:

Kann ein Lichtkonzept mehr Kaufkraft in der Hildener Innenstadt binden ? Oder ist die 40.000 Euro teure Planung nur eine Fortsetzung von bisher erstellten Gutachten, wie z.B. das Siedlungsdichte-Gutachten oder der Grünordnungsplan, die ohne Folgen blieben oder nur halbherzig umgesetzt werden ? Wie sinnvoll ist das Anstrahlen von Itterbrücken oder des Bahnhofsgebäudes, wie es die Lichtplaner im Fachausschuss vorschlugen ? Wer trägt die ho-hen Folgekosten für die eigentlichen Beleuchtungseinrichtungen, deren Wartung und Ersatz ? Dem städtischen Haushalt und damit uns Bürgern sind diese Kosten bei stetig wachsender Verschuldung nicht zuzumuten. Mit den Planungskosten von 40.000 Euro könnten sinnvollere Ausgaben getätigt werden nicht nur in der Innenstadt benötigen etliche Wege und Bürgersteige dringend eine bessere Ausleuchtung (die so genannte Funktionalbeleuchtung), damit man im Dunkeln nicht in di-verse Haufen tritt. Mit 40.000 Euro ist nach den bisherigen Haushaltsansätzen beispielsweise eine Fahrradförderung für vier Jahre möglich. Hierdurch werden Bedingungen geschaffen, Kaufkraft abgasfrei in die Innenstadt zu tragen. Kurzum: im Rahmen des Bürgerhaushaltes sind die Planungskosten und weitere Ausgaben für ein diffuses Lichtkonzept jedenfalls abzulehnen.

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