Pressemitteilung BA: Luftschadstoffe: Bürger sollen wissen, woran sie sind

BA will eine Messstation in Hilden Die Europäische Union hat zum Schutz der Bürger und der Umwelt schärfere Grenzwerte für wichtige Luft¬schadstoffe erlassen, die zum überwiegenden Teil bereits am 1.1.2005 in Kraft getreten sind. Seitdem hat sich die Situation für viele Städte verschärft. Für Hilden können keine Messergebnisse ermittelt werden. Deshalb sieht die “Bürgeraktion Hilden” (BA) hier Handlungsbedarf: Geht es nach dem Willen der “Bürgeraktion Hilden” (BA), dann soll “auch im dicht besiedelten Hilden” eine Messstation er¬richtet und betrieben werden. Da immer mehr Menschen den überhöhten, extrem gesundheitsgefährdenden Feinstaub-Immissionen ausgesetzt, seien, habe die EU zum Schutz der Bürger und der Umwelt schärfere Grenzwerte für wichtige Luft¬schadstoffe erlassen. Auch Hilden müsse die Einhaltung der Grenzwerte künftig sicherstellen. Für die Stadt könnten verkehrsbezogene Emissionen aber noch nicht gemessen werden. “Wir dürfen nicht unter den Teppich kehren, dass in Deutschland 65.000 Menschen wegen genau dieser Luftbelastung früher sterben. Es könnten auch einige Hildener darunter sein”, begründet Franz-Dieter Schnitzler, sachkundiger Bürger der BA im Stadtentwicklungsausschuss, seinen Vorstoß. Damit die Menschen in Hilden ihren Rechtsanspruch auf saubere Luft geltend machen könnten, sei es erforderlich, objektive Daten zu ermitteln. Das Geld für eine Messstation sei “wichtiger als Lichteffekte oder als eine neue Tribüne”. Mit einem Antrag für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 20. April 2005 wolle er deshalb erreichen, dass der Bürgermeister beauftragt werde, sich bei der Bezirksregierung um die Errichtung einer Messstation zu bemühen. Die Verwaltung solle gebeten werden, sieben Vorschläge der BA für einen geeigneten Standort zu prüfen. Franz Dieter Schnitzler:” Wir halten die Berliner oder die Walder Straße hinter der Autobahn für extrem belastet.” Alternativ solle auch geprüft werden, ob eine mobile Messstation eingerichtet werden könne, um im Bedarfsfall flexibel zu reagieren und Belastungen zu ermitteln.

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