Auf die Plätze, fertig, los

Bleistift gespitzt, PC überprüft, Fax funktioniert? Ok – dann kann es losgehen. Erneute, aber verkürzte Offenlage für Bebauungsplan 236 (Gerresheimer/Augusta/Hoffeldstraße) vom 09.-23.Januar 2006. Angeblich wollte die Mehrheit bestehend aus BA , CDU und Grünen den Bebauungsplan 236 dem Reißwolf anvertrauen. Aber im Dunkeln ist gut munkeln und wer warum in geheimer Abstimmung zum Abweichler wurde, darüber kann jetzt spekuliert werden. Jedenfalls ermöglichte die, diesmal von der SPD beantragte, geheime Abstimmung 24 Anwesenden anders zu votieren, als sie öffentlich bekunden. Da kann der Frust bei der BA über den nicht zulässigen Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans die Abstimmung beeinflusst haben. Auch der unverhohlene Argwohn kann Ausschlag gebend gewesen sein. Es mag auch in der CDU noch Gestrige geben, die immer noch der Bauwut im Geheimen frönen. Wer extra Kranke zur Abstimmung ankarren läßt, ist da viel weniger verdächtig. Schade, wir können leider nur spekulieren und werden die Wahrheit nicht erfahren. Tatsache ist aber, dass diese Abweichler die Politikverdrossenheit der Bürger nicht bekämpft haben! Es war greifbar nahe, dass Bürger glauben konnten, ihre Einwendungen würden von einer Mehrheit ernst genommen. Diese Hoffnung wurde bitter enttäuscht. Für Alle, die keine Lust haben unser Türchen im Adventskalender für den 15.12. zu suchen und zu öffnen kommt hier der Text: Lunchpaket und Getränke waren angebracht und die Wette um die geheime Abstimmung haben wir ganz locker gewonnen. Hintergelände Altes Helmholtz geht in die neue und verkürzte Offenlage. Heute hätte es rein rechnerisch genau gepasst, den B-Plan 236 in den Reißwolf zu schicken! CDU 17 , BA 4 und B90/Grüne 3 Stimmen = 24 Stimmen dUH, FDP und SPD = 22 Stimmen Die Grünen hatten für diesen TOP Frau Reitz (krank) aktiviert. Trotzdem wird mit 25 zu 21 Stimmen die erneute, verkürzte Offenlage des abgespeckten Bebauungsplans beschlossen. Die SPD hat geheime Abstimmung beantragt, die BA beantragte eine Änderung des Flächennutzungsplans. Der Antrag war im Zusammenhang mit dem TOP nicht zulässig und somit nicht zu behandeln. Es darf jetzt gemutmaßt werden wo die 3 Stimmen für den Reißwolf abgeblieben sind. In geheimer Abstimmung schaut keiner zu, da gibt es keine Öffentlichkeit, die dann anprangern kann. Aber mal ganz ehrlich: bei soviel Wirbel um die Kehrtwende sind der CDU keine 3 Abweichler zuzutrauen…

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