Die politische Sau

Das Husumer Protestschwein ist den meisten Menschen absolut unbekannt. Der Hildener Protestler ist angeblich stadtbekannt und treibt gerne eine Sau durchs Dorf. Das Husumer Protestschwein wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gezüchtet, als es den in Nordfriesland lebenden Dänen verboten war, den Dannebrog zu hissen. Der Hildener Protestler wurde im Sommer 2006 gesichtet, als von einer SPD-Stadträtin behauptet wurde, “stadtbekannte Protestler” würden “eine Sau durchs Dorf treiben”. Viele Hildener wollen nicht verstehen, dass man 1,4 Mio. Euro für etwas ausgeben will, das schon da ist und auch niemand haben will. Es scheint so überflüssig wie ein Kropf zu sein. Das rot gefärbte Husumer Protestschwein mit seinem breiten weißen Querstreifen und dem Ansatz eines weißen Längsstreifens hat Ähnlichkeit mit den Farben der dänischen Flagge, des Dannebrog. Das Tier wird etwa 92 cm hoch und wiegt maximal 350 kg. Der Hildener Protestler verkündet seinen Willen mit einem Bürgerbegehren. Noch nie war die Resonanz auf ein Bürgerbegehren in Hilden so überwältigend. Der Charaktererhalt des “Alten Marktes” ist dem Hildener Protestler sehr wichtig. Das Rotbunte Husumer Protestschwein oder Dänische Protestschwein ist eine vom Aussterben bedrohte Rasse des Hausschweins. Heute leben weltweit noch ungefähr 150 Exemplare. Das Land Schleswig-Holstein fördert den Erhalt der Rasse. Der bunte Hildener Protestler vermehrt sich. Zählungen ergeben, das in freier Wildbahn schon bis zu 12000 Exemplare auf engstem Raum anzutreffen sind. Fehlentscheidungen, Verschwendung und Starrköpfigkeit des Hildener Stadtrats fördern den Fortbestand dieser Art.

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