Pressemitteilung BA: Bahnhof Hilden – Weinrich: Kein blindes Vertrauen in Stadtverwaltung

Seine Weigerung, dem Beschluss des Rates zum Erwerb des Bahnhofsgebäudes zuzustimmen, begründet BA-Ratsmitglied Udo Weinrich so: ?Ohne schriftlichen Beschlussvorschlag stimme ich nicht auf Zuruf ab!?, so Ratsherr Udo Weinrich (Bürgeraktion) zu seinem Abstimmungsverhalten im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung am 20. September. Als Vertreter der ?Unteren Denkmalbehörde? habe der Bürgermeister in seiner Sitzungsvorlage kein Wort über die Einhaltung des Denkmalschutzes verloren und auch keinen Beschlussvorschlag unterbreitet. Es sei ein ?offenes Geheimnis?, dass hinter verschlossenen Türen bereits über die Aufhebung des Denkmalschutzes gesprochen worden sei. Und auch über die Möglichkeit, den Bahnhof durch ?warmen Abriss? ? also durch einen Brand ? zu verlieren, sei in ?kleinen Kreisen? fantasiert worden. Jetzt werde der Denkmalschutz offenbar instrumentalisiert, um den Kaufpreis zu drücken. 16 Anträgen der BA zum Erhalt des Bahnhofs habe der Bürgermeister seine Unterstützung versagt. Zwangsmittel zum Erhalt des Baudenkmals habe er nicht ergriffen. Der Bürgermeister habe sogar zugelassen, dass die Denkmalbehörde im Rathaus Anträge auf Unterschutzstellung anderer Gebäude monatelang unbearbeitet liegen ließ. ?Beim Denkmalschutz verdient Herr Scheib nicht blindes Vertrauen!?, so der BA-Ratsherr. Als die Stadtverwaltung in nichtöffentlicher Ratssitzung mündlich sowohl den Kauf des Bahnhofs als auch ? so ganz nebenbei! ? die Beauftragung der ?Infrastrukturgesellschaft? zum Beschluss erheben wollte und dabei auf Zuruf der Denkmalschutz erwähnt wurde, habe der BA-Ratsherr sein Misstrauen bestätigt gesehen. Was wirklich beschlossen worden sei, werde die Niederschrift der Ratssitzung ausweisen. Weinrich: ?Ich will schwarz auf weiß lesen, worüber ich abstimme!? ?Die Protokolle der Ratssitzungen geben allerdings nur noch die gefilterte Meinung des Rathauses wieder?, so der BA-Ratsherr abschließend.

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