NABU: Schon Weihnachten ans Frühjahr denken

Nistkästen sind ein ideales Geschenk Ein ideales Weihnachtsgeschenk, das nicht nur der Familie Freude macht, sondern auch ein Geschenk für die Natur und für alle Gefiederten ist, sind Nistkästen. Die Bandbreite der Nistkästen, die man anbringen kann, ist viel grösser als den meisten Vogelfreunden bekannt ist. Viele kennen nur die Kästen für Blaumeisen und Kohlmeisen. Das Wissen um eine der früher am häufigsten aufgehängten Bruthöhlen, den Starenkasten, ist fast gänzlich verschwunden. Dabei kann jeder Garten, ja, sogar jeder Balkon so vielen verschiedenen Arten Brutplätze bieten. Der Reigen reicht dabei von den bekannten Meisenkästen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt, über den Starenkasten für einen besonders putzigen Gesellen, über das Mehrfamilienheim für die leider immer mehr zurückgehenden Spatzen, die Halbhöhle für Bachstelze, Grauschnäpper und Rotschwanz bis hin zu Fledermauskästen, in denen die Kobolde der Nacht ihre Jungen zur Welt bringen können. Deshalb sollten Nistkästen auf keinem Gabentisch fehlen. Nistkästen bieten nicht nur der Vogelwelt ideale Brut- und Ruheplätze, sie sind auch eine Bereicherung für die ganze Familie, wenn im Frühjahr und Sommer die an- und abfliegenden Vogeleltern und später die flügge gewordenen Jungvögel beobachtet und bestaunt werden können. So werden Kinder an die Natur herangeführt. Übrigens ist es durchaus sinnvoll, Nistkästen schon im Winter aufzuhängen, weil dann die Vögel darin in kalten Nächten schlafen können. Der NABU hofft, dass am Heiligen Abend Nistkästen einen festen Platz unter jedem Christbaum haben werden – um dann bald den Gefiederten eine Heimstatt zu bieten.

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