Pressemitteilung BA: “Randale in der Innenstadt”

Ordnungsamt gibt untaugliche Antworten – Zweierlei Maß bei Gewerbeaufsicht? Ludger Reffgen, Fraktionsvorsitzender der “Bürgeraktion Hilden (BA), nimmt Stellung zur Reaktion des Ordnungsamtsleiters auf erneute Klagen über Sachbeschädigungen im Bereich Kronengarten: Als “wenig hilfreich” empfindet Ludger Reffgen, Fraktionsvorsitzender der “Bürgeraktion Hilden” (BA) die Antwort des Leiters des Ordnungsamts, Michael Siebert, auf erneut vorgetragene Klagen von Anwohnern des Kronengartens über Sachbeschädigungen und Lärm. Niemand erwarte in der Innenstadt in den Abend- und Nachtstunden “Friedhofsruhe”, so Reffgen. Aber hier handele es sich ganz klar um kriminelle Energie, die sich immer öfter in Sachbeschädigungen niederschlage. Die Bürgerinnen und Bürger erwarteten “völlig zu Recht, dass das Ordnungsamt hier Flagge zeigt statt entschuldigend und achselzuckend zu reagieren.” Ihn erstaune, so Reffgen, die fast schon “fürsorglichen Bemühungen” des Ordnungsamts, dem Betreiber der Disco am Kronengarten von jeder Verantwortung für das Verhalten seiner Gäste freizusprechen. Soviel Toleranz und Gelassenheit hätte die Stadt in der Vergangenheit im Umgang mit protestierenden Jugendlichen in Hilden nicht gezeigt. “Gäbe es in diesem Bereich ein selbstverwaltetes Jugendzentrum – es wäre schon längst von der Stadt unter Hinweis auf Lärm und Sachbeschädigungen dichtgemacht worden”, behauptet BA-Fraktionschef Reffgen. Die BA wirft der Gewerbeaufsicht vor, in Hilden zweierlei Maß anzulegen. So dürfe der Bahnhof trotz vielbefahrener Güterzugstrecke künftig nur eingeschränkt gastronomisch genutzt werden, während in der Hildener Innenstadt offenbar alles erlaubt sei. Besonders gefährlich sei die Botschaft, die vom Ordnungsamt der Stadt ausgehe, so Reffgen abschließend: “Der Ruf nach “Schwarzen Sheriffs’, nach Selbstjustiz, wird immer lauter! Soweit darf es aber nicht kommen!”

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