Mahnwache in Erkrath gegen die CO-Pipeline

Die Open-Air-Premiere des Anti-Pipeline-Liedes Mehr als 120 Leute haben an der Mahnwache an der Straße Gans in Erkrath teilgenommen und auch Erkraths Bürgermeister Arno Werner war dem Aufruf gefolgt. Er kam auch nicht mit leeren Händen, sondern mit einem Plakat, auf dem das Erkrather Stadtwappen prangte. Die Verkehrsituation rund um Erkrath und auf der A 3 brachte es mit sich, dass nicht alle Teilnehmer es schafften, pünktlich am Treffpunkt zu sein. So ging es auch dem aus Monheim mit einem imposanten Traktor angereisten Bauer Bossmann, der sich trotz der engen Wegeverhältnisse nicht aufhalten ließ, sein Gefährt mit Anhänger in vorderste Reihe zu navigieren. Erste Stimmung kam auf, als die aufgebrachten Bürger zum Mitmachen aufgefordert waren. Parolen wie “Keine Zwangsenteignung für die Giftgasleitung”, “Schickt das Giftgas zu Bayer zurück” und “CO, CO, die Pipeline geht K.O.” luden zur Teilnahme ein. Richtig laut wurde es bei der Forderung an unseren Landesvater: ” Rüttgers- Baustopp”. Abschluss und Höhepunkt bildete der Chor auf dem Traktor – Anhänger mit dem Anti-Pipeline-Lied von unserem Liedermacher Jörg Owsianowski. Auch wenn die technischen Möglichkeiten – nur mit einem Megafon – eingeschränkt war das Lied bewegt und macht Mut. Immer wieder musste Jörg das Lied anstimmen und für die Fotografen posieren. Der Bau der CO-Pipeline hat in Erkrath zwar gestartet, aber wir haben gezeigt, dass auch unser Protest da sein wird. Und so sind die Medien und die Öffentlichkeit immer gut informiert, wenn die Bezirksregierung enteignet und Bayer weiterbolzt. Hier weiter zum Bildbericht Und hier zum Bildbericht der RP Erkrath

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