CO-Pipeline-Pannen: Bayer will unangemeldete Besuche verbieten

– aber Büssow will doch die Pannen – Dokumentation Bayer und die Bezirksregierung scheinen sich diesmal nicht gut abgesprochen haben oder doch ? Ist man bei Bayer so um uns besorgt? Oder sollte das eine Falle sein ? Bayer müssen die Fernsehberichte von den Baustellen-Pannen so genervt haben, dass der Weltkonzern jetzt solche Briefe schreibt. Gleich von zwei Firmen (BayerIndustryServices und Bayer MaterialScience) und Verfassern (Pressesprecher Christian Zöller und Projektleiter Werner Breuer) erhielt Herr Donner die beigefügten fast gleichlautenden Ermahnungen. Bayer kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass wir in Zukunft bei der Bauleitung (Wer ist das überhaupt? Wo ist sie zu finden?) anfragen, ob wir Pannen und Zuwiderhandlungen gegen Auflagen im Planfeststellungsbeschluss dokumentieren dürfen. Und wenn die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde diese Aufsicht nicht oder nur unzureichend leistet, müssen wir in staatsbürgerlicher Pflicht bei sicherheitsrelevantem Fehlverhalten jedweder Art tätig werden. Dazu sind wir von der Bezirksregierung ja auch ermuntert, geradezu beauftragt worden. Aber selbst wenn wir das Bayer-Verbot beachten wollen wie können wir feststellen, wo die Baustelle anfängt und ab welchem Punkt wir eine Einwilligung benötigen? Fast alle Baustellen sind unzureichend abgesichert und etliche Bereiche ähneln eher Schrottplätzen als einer Baustelle zur Herstellung einer Pipeline für den Transport des hochgiftigen Gases. Bayer wird seiner sonst so gepriesenen Rolle als High-Tech-Konzern an keiner Stelle gerecht. Wer auf den Nachweis dieser Fehler mit Abschottung und Zutrittsverbot reagiert, macht sich unglaubwürdig und so sein verlorenes Image niemals zurückgewinnen können. Hier Bilder der Baustellen… Der Brief vom Projektleiter Breuer Brief von Pressestelle Bayer – den können Sie sich schenken

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