CO-Pipeline: Ohne Emotion keine Sachlichkeit

CO-Pipeline: Ohne Emotion keine Sachlichkeit In ihrem Leserbrief vom 10.11.07 wünscht sich Luda A. Liebe (Anm. Red.: liegt uns vor) mehr Sachlichkeit statt Emotionalität in der Diskussion um die CO-Pipeline. Doch wie soll denn Sachlichkeit funktionieren, wenn sie selbst das Gefahrenpotenzial der Gasleitung mit dem von Bananenschalen gleich setzt? Und wie soll Sachlichkeit entstehen, wenn die Vertreter der Landesregierung besorgte Bürger arrogant abbügelt oder sich gar in Schweigen hüllt? Wenn die Bayer AG vorgibt, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen, aber den Worten die Bagger folgen lässt oder, wie kürzlich anlässlich einer Informations – Veranstaltung zusammen mit der SPD in Uerdingen geschehen, Kritiker aus dem Saal verweist? Wenn sich also die Bürger verraten, verkauft vor allem aber mit ihren Problemen allein gelassen fühlen, wen wundert es da, dass Emotionen hochkochen und sich in Wut und Zynismus gegen die Verantwortungsträger entladen? Und ohne diese Emotionalität lassen sich die Ungeheuerlichkeiten, die da gerade abgehen, in ihrer ganzen Dramatik nicht darstellen. Ignoranz ist dabei die schlechteste aller Lösungen! Karl-H Töpfer Monheim

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