Pressemitteilung B90/Grüne: Für Familien, Jugend und Klimaschutz

“Hilden hat ein gutes Angebot für Familien, Kinder und Jugendlichen, doch müssen wir hier noch besser werden”, so fasst Klaus Dieter Bartel die Ergebnisse der Klausurtagung seiner Fraktion zusammen. “Wir wollen allen Eltern die Erwerbstätigkeit ermöglichen, aber auch Kindern aus bildungsfernen Familien durch frühe Förderung eine faire Bildungschance geben.” Ziel der Grünen ist es daher die U3-Betreuung zügig ausbauen. 2010 muss mindestens die angestrebte 20%-Deckung für die Kinder unter 3 erreicht werden. Drei Jahre später soll allen Eltern, die dies wünschen, ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Bisher fehlen nach Einschätzung der Grünen insbesondere Betreuungsplätze für Kinder unter 2. Der Elternbeitrag für das Mittagessen in Kindertageseinrichtungen soll wie bei der OGATA für Familien mit geringen Einkommen maximal 1 € betragen. Die Grünen wollen das Präventionsangebot für Jugendliche weiter auszubauen. So fordert die Fraktion in Zusammenarbeit von Schulen, Jugendamt und SKFM ein Konzept für eine “vorbeugende Schuldnerberatung” an Schulen und städtischen Jugendeinrichtungen. Auch sollen die schon erfolgreich gestarteten Antigewalttrainingskurse ausgebaut werden. “Bedenkt man, dass die Heimunterbringung eines Jugendlichen bis zu 250€ täglich kostet, ist Vorbeugung eine gute Investition, sowohl für die Jugendlichen, als auch für den städtischen Haushalt”. Nachdem der Rat am 21.November letzten Jahres ein Maßnahmenpaket zum Klimaschutz beschlossen hat, wollen die Grünen nun zügig mit der Umsetzung beginnen. So soll die Stadt ab April 2008 zu 10% von den Stadtwerken Ökostrom beziehen. Dieser Anteil ist ab 2009 jährlich um weitere 10% zu erhöhen. Sind die Stadtwerke bis April nicht in der Lage zertifizierten Ökostrom zu liefern, ist der Strom bei anderen Anbietern einzukaufen, so die Forderung der Grünen. Vor einer Entscheidung zur Renovierung des Helmholtz-Gymnasiums und der Fabricius-Sporthalle sollten erst einmal verschiedene Alternativen hinsichtlich geeigneter Heiz- und Lüftungssysteme untersucht werden. Vorrangiges Ziel muss es sein, die Energiekosten deutlich zu senken und die CO2-Bilanz erheblich zu verbessern.

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