Dauer-Mahnwache in Monheim eingerichtet

Viele fleißige Helfer haben die nächste Dauermahnwache an der CO-Pipeline in Monheim aufgebaut. Da durfte auch der Pipeline-Gegner und Bürgermeister von Monheim, Dr. Thomas Dünchheim, nicht fehlen. Aber auch Verwunderliches gibt es zu berichten. Seit Monaten wird in allen Medien von der CO-Pipeline und den damit verbundenen Gefahren berichtet. Trotzdem gibt es noch Menschen, die nicht wissen, welche Bedrohung von der CO-Pipeline ausgeht. Zu Beginn der Mahnwache stieg ein Bayer-Pensionär aus seinem Auto aus, das er auf der Abbiegespur abgestellt hatte und beschimpfte uns, wir würden die Wirtschaft Deutschlands beschädigen und dafür sorgen, dass dass unsere Kinder alle in China Arbeit suchen müssten. Dabei hatte er nun wirklich nicht den Durchblick. Er wusste noch nicht einmal, dass auch zur Zeit in Uerdingen Kohlenmonoxid hergestellt und zu Polycarbonat verarbeitet wird. Auch die Tatsache, dass Bayer bereits 2004 (also lange vor Planfeststellung!!) mit Linde vertraglich die Lieferung (aus Dormagen – also via Pipeline!!) vereinbart hat, war ihm fremd. Damit wurden schon 2004 (kurz nach Beginn des Raumordnungsverfahrens) die Weichen gestellt für den Arbeitsplatzabbau in Ürdingen. Aber das wollte der zornige, sehr aufgeregte Bayer-Pensionär gar nicht mehr hören und wäre vor Aufregung fast gegen ein fremdes Auto gelaufen. Wir haben ihn davor bewahrt wir wollen nicht, dass Befürwortern der Pipeline etwas zustößt und Bayer dann auch noch die Pension einspart… Sehen Sie hier einige Bilder von der Mahnwache in Monheim

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