Bayer, RP Büssow und MP Rüttgers müssen Schlussstrich ziehen

– Unglücke an der CO- Pipeline wären nicht beherrschbar! Vor 10 Tagen hat Regierungspräsident Büssow noch über eine “gesteuerte” Presseberichterstattung gejammert und Bayer-Vorstand Van Osselaer hat geklagt: “das Projekt könnte schon längst abgeschlossen sein, steht aber noch vor juristischen Auseinandersetzungen. Jetzt hat die Wirklichkeit in kurzer Zeit die Klagen, Sicherheitsbeschwörungen und Beschwichtigungen der beiden Protagonisten brutal überholt. Zuerst wird die tiefere Verlegung der CO-Pipeline in 1 Meter 40 Tiefe durch den Unfall in Köln – Pesch, wo in 4 Meter Tiefe eine Pipeline aufgebohrt wurde, als Sicherheitsmerkmal perforiert. In der letzten Woche dann das Grusel-Szenario mit dem Gas Kohlendioxid (CO2) in Mönchengladbach, das durch ein technisches Problem einer Löschanlage die nachbarliche Wohnanlage und angrenzende Straßen in Risikozonen verwandelte. Mehr als 100 Leute waren dieser Gefahr ausgesetzt, konnten diese Gefahr gar nicht erkennen und waren häufig nicht in der Lage, sich selbst zu helfen. Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid haben gemeinsam, dass sie nicht wahrnehmbar sind sie sind geruchlos, farblos und geschmacklos. Dabei wirkt CO2 erst in höheren Konzentrationen, warnt aber zumindest dadurch, dass Erstickungssymptome für die Betroffenen spürbar werden. Dagegen hat CO zusätzlich die perfiden Eigenschaften, – schon in kleinsten Konzentrationen ( 0,2 % ) verdrängt es den lebensnotwendigen Sauerstoff aus dem Blut – führt schon in kürzester Zeit – je Mengenanteilen – in Minuten ohne Vorwarnung zum Tod. In Mönchengladbach haben die Rettungskräfte helfen können und der Schaden konnte begrenzt werden. Stellt man sich eine ähnliche Szenerie mit dem extrem giftigen Gas CO entlang der Pipeline vor, dann kann allen nur Angst und Bange werden. Die Polizei hat gar nicht die nötigen Ausrüstungen, um die Absperrungen vorzunehmen, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu begeben. Auch für die Feuerwehrleute ist zunächst der Eigenschutz wichtig und sie können praktisch nur noch absperren, aber kaum Menschen retten. Denn Ihre außenluftunabhängige Schutzbekleidung bietet ihnen nur für eine kurze Zeit eine Einsatzmöglichkeit. Die Katastrophe und das menschliche Leid durch einen CO-Unfall wäre um ein Vielhundertfaches höher anzusetzen, obwohl das Szenario ähnlich dem Unglück in Mönchengladbach wäre. Deshalb kann es nur eine Forderung geben: Schluss mit diesem Grusel-Projekt CO-Pipeline! Landespolitik, Bayer und Bezirksregierung an einen Tisch, um einen für alle möglicherweise noch ehrenhaften Stopp und Rückzug zu ermöglichen.

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