CO-Pipeline und Kölner U-Bahn Bau

Was hat die Katastrophe von Köln mit der CO-Pipeline zu tun? Viel mehr, als man im ersten Schock glauben könnte! Angeblich besonders hohe Sicherheitsstandards – kennen wir das nicht auch bei der CO-Pipeline? Was wurde nicht alles als zusätzliche Sicherheit bei der Pipeline verkauft. Jede Abweichung davon wird dennnoch genehmigt. Da braucht doch nur der Mann von TÜV zu sagen, dass er ja mit seinem ganzen Vermögen haftet und schon sind die Verantwortlichen zufrieden. Da muss man nicht mehr nachdenklich werden oder initiativ. Das reicht dann für das eigene Gewissen – im Moment. Zitat Westpol: Höchste Qualitätskontrollen, höchste Sicherheitsstandards – das hatte die KVB im Jahr 2004 versprochen. Zitat Büssow: Die CO-Pipeline ist so sicher wie ein Atomkraftwerk (Tschernobyl?) Was kümmern uns auch Gutachten, wenn der Gutachter nicht von Bayer oder Büssow bestellt wurde… Zitat Westpol: Die Stadt zog keinerlei Konsequenzen aus dem Gutachten Und die Bezirksregierung zog keinerlei Konsequenzen aus dem Veenker-Gutachten: Zitat PM BezReg: Veenker-Gutachten bestätigt die Sicherheit der CO-Pipeline bei Berücksichtigung der im Planfeststellungsbeschluss (PFB) beschriebenen Sicherheitseinrichtungen Was kümmern uns Baumängel? Das sind doch alles nur Momentaufnahmen…sagt Dr. Hinderer von Bayer. Das reicht den Verantwortlichen! Was auch immer sachlich fundiert vorgelegt wird – Bayer weiß es besser und nur denen wollen die Verantwortlichen glauben, denn (Zitat dpa) Angesichts einer drohenden Verschärfung der Arbeitslosigkeit hat Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) vor einer Blockade industrieller Großprojekte gewarnt. “Bürgerproteste dürfen nicht dazu führen, dass wir in einer unübersichtlichen weltwirtschaftlichen Lage einen Investitionsstau produzieren”, sagte Thoben am Donnerstag bei der Vorlage des Jahreswirtschaftsberichts der Landesregierung in Düsseldorf. Die schnelle und verlässliche Abwicklung von Investitionsvorhaben sichere Arbeitsplätze. Thoben kritisierte insbesondere den Widerstand gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke und die anhaltende Debatte um die Kohlenmonoxid- Pipeline des Bayer-Konzerns. Die Sorgen der Menschen würden in den aufwendigen Genehmigungsverfahren “so weit es möglich ist” berücksichtigt. “Das muss reichen”, sagte die Ministerin.. Das hat denn auch in Köln gereicht… Zitat Westpol: Bürger werden mit ihren Ängsten alleine gelassen Zitat(e) von Breuer und Co: Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Bürger ernst… Nach all diesem sollten Sie sich jetzt (nicht mehr) unvoreingenommen das Video von Westpol anschauen: Schlamperei – oder tragisches Unglück? Hier auch der Text von Westpol: Die Katastrophe von Köln Und die Süddeutsche lesen: In Köln waren Bodenproben egal Und nochmal SZ Das große Wegducken Die Gerichte mögen verhindern, dass jemals ein Unglück mit der CO-Pipeline passieren kann.

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