Parallelen CO-Pipeline und Kölner U-Bahn Bau

– Aufsicht führende Behörde ist die Bezirksregierung Düsseldorf! Sie wollen das nicht glauben? Wir waren auch ungläubig. Aufgaben der Bezirksregierung Düsseldorf als Technische Aufsichtsbehörde (TAB)beim Bau von Straßenbahnen, U-Bahnen, Schwebebahn, O-Bussen. Zu den bauaufsichtlichen Aufgaben gehören – die Prüfung der Bauunterlagen einschließlich der Zustimmung zum Bau (§ 60 BOStrab), – die Aufsicht über den Bau (§ 61 BOStrab) und letztendlich – die Abnahme der neuen oder geänderten Betriebsanlagen (§ 62 Abs. 1 BOStrab). Die Aufsicht beim Bau der CO-Pipeline nimmt auch die Behörde Büssow wahr… Wie akribisch sie dort auf die Meldungen der Bürger reagiert ist hinlänglich bekannt. Eigenmächtige Änderungen beim Bau seitens Bayer werden nachträglich gerne genehmigt. Die Gerichte mögen uns davor bewahren jemals mit einem GAU an der CO-Pipeline wie jetzt Köln in alle Medien zu geraten. Hier wie dort wurde vorher gewarnt! Alle Warnungen wurden in den Wind geschlagen – the show must go on. Die Verantwortlichen sollen kritische Hinweise nicht ernst genommen haben. “Da hätte man mehr tun müssen” Die Kritik des Ingenieurbüros NRW hat es in sich: Die längere Zeit vor dem Unglück aufgetretenen Risse seien nicht auf ihre Ursachen hin überprüft worden. “Da hätte man mehr tun müssen, und dann wäre man irgendwann drauf gekommen, da bewegt sich was, da tut sich was in der Erde. … “Man hätte die Qualitätsstandards bei einer solchen Baugrube höher gestalten können.” Weltweit übliche Messverfahren, die die Dichtigkeit der abstützenden Betonwände überprüfen können, seien nicht angewandt worden, weil sie in Deutschland nicht vorgeschrieben seien. Zitate aus RP-Bericht In Köln wurden die Sorgen und Nöte der Bürger nicht ernst genommen bei der Bayer-Pipeline wird immer gerne betont die Sorgen und Nöte der Bürger ernst zu nehmen – nur eine hohle Phrase als Beruhigungspille! Hermann-Josef Reuther: Er ist katholischer Pfarrer an der romanischen Kirche St. Georg im Kölner Severinsviertel – und hat sich schon vor Jahren gegen den Bau der Kölner U-Bahn-Linie ausgesprochen. Am Tag der Katastrophe stand er im Zentrum des Geschehens und gewährte ihren Opfern Obdach. Mit kritischen Worten hält er nicht hinter dem Berg. “Ahnungslose haben unser Viertel ruiniert” wird er etwa in der Presse zitiert. Seiner Meinung nach hätte man die Katastrophe voraussehen und verhindern können, wenn man die Sorgen und Nöte der Kölner Bürger ernst genommen hätte. Zitat Hermann-Josef Reuther / Kölner Treff Mehr vom streitbaren Pfarrer – ganz im Sinne der Menschen – bei Domradio.de: U-Bahnbau gestoppt Und noch ein interessanter Link zum Kölner Gau: Experten warnten früh vor Fehlern beim U-Bahn-Bau Keinen interessiert es, wenn fast viermal soviel Brunnen zum Abpumpen des Grundwasser betrieben werden wie genehmigt. Das nennen wir “gut funktionierende Bauüberwachung”! Die neuesten Informationen lesen Sie beim Kölner Stadtanzeiger: Schwere Verstöße beim U-Bahnbau Und last but not least: die Rettungskräfte. Leider können wir Ihnen das Bild nicht online bieten, was uns die Hilflosigkeit der Rettungmannnschaft so plastisch vor Augen geführt hat. Hier kommt keine Kritik an den Rettungskräften – nur die Parallele zum GAU an der Giftgas-Röhre! Hier wie dort hat der Schutz der Rettungsmannschaft die oberste Priorität! Ein totet Retter kann nicht mehr retten! In Köln musste zunächst die Einsturzstelle gesichert werden. Erst dann konnten die Rettungsarbeiten beginnen. Bei einen GAU an der CO-Pipeline wäre das nicht anders. Hier könnte lediglich räumlich abgesperrt werden, jeder weitere Zutritt verhindert werden und später erst geborgen werden. Jeder Rettungsversuch im kontaminierten Bereich würde die Retter gefährden. Erklären Sie das mal den Eltern, wenn sich das Kind im Giftgas-Bereich befindet… Mögen die Gerichte unsere Rettungskräfte davor bewahren in diese Situation zu kommen – Landtag und Bezikrsregierung sind offensichtlich dazu nicht in der Lage!

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