Der Widerstand gegen die CO- Pipeline wächst weiter

– Jüngste Aktionen von Bayer und RP Büssow zeigen Wirkung Die Strategie von Bayer und Regierungspräsident Büssow erscheint deutlich und durchsichtig. Vor der Hauptversammlung von Bayer – am 12. Mai 2009 in der Messe Düsseldorf – die vorzeitige Inbetriebnahme zu fordern und vor dem Verhandlungstermin einen öffentlich – rechtlichen Vertrag zu präsentieren, soll in der Öffentlichkeit der Eindruck erwecken, dass Bayer und Büssow das Heft des Handelns in der Hand hätten. Sicher haben Beide zusätzlich gewünscht, dass der Widerstand abebbt. Genau das Gegenteil passiert jedoch. Die Empörung über die Aktionen der beiden CO-Pipeline-Protagonisten sind groß und haben den Widerstand beflügelt. Die Zahl der Unterstützer ist seitdem schnellstens über die 100-tausender Linie gesprungen. Wir rechnen mit vielen weiteren Unterstützern, Die Unterschrift ist unter – www.stopp-co-pipeline.de – auch online möglich. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Damit sollte nicht nur Bayer und Büssow sondern auch den Befürwortern der CO – Pipeline unter den Landespolitikern jetzt klar werden diese große, bürgerliche Protestbewegung ist nicht klein zu kriegen. Das geht weder mit Ignoranz noch mit Machtarroganz. Hier steht eine ganze Region hinter dem Protest denn es geht vielfach um Lebensschicksale, die nicht “verkauft” werden dürfen. Bayer-Chef Werner Wenning wird sich am 12. Mai 2009 in der Versammlung auch seinen kritischen Aktionären stellen müssen. Er hat es zugelassen, dass dieses Projekt CO-Pipeline das Image des Bayer- Konzerns schon über Jahre massiv negativ beeinflusst. Und jetzt schmeißt Bayer auch noch “gutes Geld” – für ein sündhaft teures Anwaltbüro – dem “schlechten Geld” der verkorksten CO-Pipeline hinterher. Das passiert auch noch in einer Zeit, wo auch Bayer ebenfalls mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen hat und diese Pipeline auf Sicht gar nicht benötigt. Die Beschwörungen von Bayer, dass man gar keinen NRW – weiten CO – Verbund plane und durch die Pipeline bis zu 70.000 Arbeitsplätze gesichert werden sollten, klingen hohl und fad. In dem Vertrag findet sich selbst zu den wenigen Arbeitsplätzen, die angeblich gesichert sollen, kein einziges Wort.

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