Chemiechef Lehner – zur Bayer CO – Pleite

Leserbrief von Dieter Donner – Hilden Ulrich Lehner, ehemals Henkel- und jetzt Chemie-Verbandschef, hat wohl Einiges in seinen wohltemperierten Büro nicht mitbekommen oder will es nicht wahrhaben: Mehr als 100.000 Menschen unterstützen den Protest, weil sie von den Initiativen darüber informiert worden sind, was bei einem Unfall der CO-Pipeline in der Nähe Ihrer Wohnung an Giftgas entweicht und ihre Gesundheit und ihr Leben angreift. Bayer hat – das ist jetzt auch gerichtlich festgestellt – nach eigenem Gutdünken rechtswidrig die Sicherheit vernachlässigt. Und das auch noch auf fremdem Grund und Boden, das für Bayer auf Grund eines dubiosen Gesetzes enteignet wurde. Bayer und auch Sie Herr Lehner haben zur Faktenklärung bisher nichts beigetragen. Nein sie versuchen jetzt immer noch, die schon kaputte Giftröhre gesundzubeten und Bayer setzt alles daran, dies mit bezahlten, parteiischen Gutachtern durchzupeitschen. Mit der Faktenlage hat das nichts zu tun und auch Sie sollten der Wahrheit die Ehre geben. Selbst Bayer-Chef Wenning hat sich zuletzt vor seinen Aktionären nicht mehr getraut, davon zu sprechen, Bayer baue nach Recht und Gesetz. Lediglich die Unterstützung des Landtages hat er für sein Hoch-Risiko-Projekt noch reklamiert. Nein, Herr Lehner, Sie zeigen sich leider schlecht informiert, so wie Sie sich zur CO-Pipeline geäußert haben. Oder Sie haben als Chemie – Lobbyist keine Bedenken, Tausende Menschen in Tod und Verderben zu stürzen. Diese Menschen wissen, was sie zu fürchten haben und Sie möchten das ignorieren! Sie sollten sich erst mal richtig informieren und können sich dann für Ihre Aussagen entschuldigen. Ich halte das für nötig, um nicht nur ihr eigenes Image, sondern auch das ihrer früheren und von mir sehr geschätzten Firma Henkel nicht mit diesem Schand-Projekt in Verbindung und in Verruf zu bringen.

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