Bayer-Betriebsratchef de Win sucht Schuldige

– Bayer-Manager haben getäuscht und versagt Die Aufforderung der CDU-Landtagsabgeordneten zu einem Stopp der CO-Pipeline richtet sich an die Bayer – Manager und ist keine Kritik an der Bayer-Belegschaft. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Bayer, Thomas de Win sollte auch die Bayer-Mitarbeiter nicht vorschieben, um die eklatanten und zahlreichen Managementfehler von Bayer und der vom Bayer-Management beauftragten Fremdfirmen zu entschuldigen. Die beim Bau der CO-Pipeline verantwortlichen Bayer-Manager haben zwar öffentlich immer erklärt, technische Spitzenstandards setzen zu wollen. In der Realität haben diese Leute jedoch selbst Minimalstandards außer acht gelassen und hundertfach verändert gebaut. Und das hat man sich dann von der Büssow – Bezirksregierung – meist noch nachträglich – genehmigen lassen. Die Bayer-Manager sind nun wirklich die Letzten, der einen Anspruch auf Planungssicherheit reklamieren sollten. Die CDU-Abgeordneten haben mit Recht darauf verwiesen, dass Bayer die Planfeststellungsvorgaben immer wieder und massiv verletzt hat. Alle diese Kritikpunkte – soweit diese in den Verfahren schon bekannt waren – sind auch in den Beschlüssen der Verwaltungsgerichte mit klaren Worten wie “Verschlechterung der Sicherheitslage” und “rechtswidrig” und “abgenickt” bestätigt worden. Übrigens: In dem Umweltgutachten der Planergänzung aus Oktober 2008 wird auch der Verzicht auf die CO-Fertigung vor Ort in Uerdingen bei der aktuellen Marktlage eingerechnet. Damit wären etwa 200 Arbeitsplätze dort in Gefahr. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine Inbetriebnahme der Giftgas-Leitung.

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