Bayers Druckschau an der CO-Pipeline

– Ergebnis liegt schon vor Ende der Prüfung vor Bayer hat den Kommunen ( Eingang am 14.12.2009) entlang der CO-Pipeline unter dem Titel “Fertigstellung der CO-Leitung mit Druckprüfung” drei Druckprobenabschnitte zur Druckprüfung angekündigt. Gleichzeitig widerlegt Bayer seine Aussage zur Fertigstellung selbst damit, dass noch drei Schieberstationen zur baulichen Fertigstellung fehlen. Und gerade diese Problem-Stationen brauchen nach Ansicht von Bayer weder eine Druckprüfung noch einen Explosionsschutz? Bereits am 16.12. 2009 verkündet aber Projektleiter Werner Breuer: “Ein erfolgreicher Abschluss zeigt, dass die Pipeline dicht und sicher ist” Damit betätigte sich Breuer wieder mal als Gesundbeter und Hellseher gleichzeitig. Das gilt besonders für zwei weitere Druckprüfungsabschnitte, die noch anstanden. Offensichtlich kann er sich angesichts des beigezogenen Gutachters des bei Gericht als parteiisch bekannten TÜV-Hessen schon jetzt sicher sein, dass kein Problem festgestellt werden wird. Zu dem Problem, dass jetzt Druckprüfungen auch an stark befahrenen Orten und an Bereichen mit ungeklärter Kampfmittelüberprüfung stattfinden, gibt es keine Auskünfte von Breuer und Bayer. Da gibt es in Monheim, in Hilden, in Erkrath und in Düsseldorf-Hubbelrath etliche Kilometer, die noch der Überprüfung harren und von Büssow geheimgehalten werden. Aber glaubt irgendjemand, dass der TÜV-Hessen oder Regierungspräsident Büssow irgendein Problem vermelden würden? Bayer versucht derweil wieder mal Politik und Gerichte mit Bedingungen unter Druck zusetzen. Wir werden dagegen unsere Aktivitäten in bekannt sachlicher und kreativer Form konsequent weiter betreiben. Und so werden wir weiter beharrlich dafür kämpfen, dass der CO-Pipeline, der jeglicher Betrieb auf lange Jahre untersagt ist, auch endgültig der Betrieb untersagt bleibt!

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