CO-Pipeline: Bayer, AGAP, Feuerwehr und Todeszone

Wer kann am besten tricksen, wenn es um die Sicherheit geht? Bayer – wer sonst? Zitat aus PM Bayer :Der AGAP wurde mit den Werkfeuerwehren des CHEMPARK, den Feuerwehren der beteiligten Kommunen, den zuständigen Behörden und unabhängigen Prüfern erarbeitet und von der Bezirksregierung für abgestimmt erklärt. Tatsache ist, dass der AGAP nicht verabschiedet ist! Oder hat schon jemand von der Genehmigung des AGAP durch die Landesregierung gehört? Zitat PM BezReg 15.09.2009 : 5. Gefahrenabwehrplanung • Alarm- und Gefahrenabwehrplan (AGAP-CO-P): Der von BMS erstellte AGAP ist unter Moderation der Bezirksregierung mit den betroffenen Gefahrenabwehrbehörden (Kreise und kreisfreie Städte) abgestimmt worden. Letzte Änderungs- und Ergänzungswünsche sind in den AGAP eingearbeitet (Stand: 22.10.2008). Die Landesregierung hat sich vorbehalten, den AGAP zu genehmigen. Das hat sie bisher nicht getan. Bei der von Büssow proklamierten “neuen Offenheit” hätte die BezReg das sicher öffentlich gemacht – oder? Zu diesem Thema hat auch Wolfgang Cüppers eine Meinung Und die Feuerwehren sind bestens gesichert mit dem neuen Filter: Zitat RP: Sollten die Wehren zusätzliches Material, wie beispielsweise spezielle Atemschutzgeräte, benötigen, werde man sie “unterstützen”. Um in CO-Gas arbeiten zu können, gebe es neuartige Masken mit einem Filter: Das ermögliche Einsatzzeiten bis zu einer Stunde. Die üblichen Pressluftatemgeräte der Feuerwehr reichen nur bis etwa 20 Minuten. Schade nur, dass CO geruchlos ist… Damit ist die Maske mit Filter nicht zum Einsatz geeignet! Mehr dazu und was die Feuerwehr zu sagen hat finden Sie in der RP unter dem Titel Wehr kritisiert Bayer Zitat daraus: Solche Filter seien bei der Feuerwehr gar nicht zugelassen, sagte Schubert. Die Feuerwehrdienstverordnung lasse keine Filter zu, wenn “Filterdurchbrüche” nicht gerochen oder geschmeckt werden können. Keine weiteren Fragen Euer Ehren… Höchstens zur Todeszone. Dazu der Leserbrief 1,6 km Todeszone / Wahl in NRW

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