Kampfmittelsuche an der Bayer-CO-Pipeline in Hilden gestartet

– wir erinnern an seltsame Büssow – Genehmigung Bayers und Büssows Weihnachtsgabe im Jahr 2008 waren 82! Planänderungen, die zur Stellungnahme ins Haus flatterten. Eine dieser 82 Änderungen betraf die Planänderung an der Grenze Hilden /Solingen. Genau diese Umplanung führte dazu, dass die Leitung in den Bereich von Laufgräben aus dem zweiten Weltkrieg verlegt werden sollte dort wo jetzt nachträglich untersucht werden muss. Den Planfeststellungsbeschluss und die Verpflichtung zum Nachweis der Kampfmittelfreiheit hatten weder Büssow noch Bayer gelesen oder beide haben wieder mal die Augen fest zugehalten. Denn Büssow genehmigte – wie immer eilfertig und ohne ausreichende Prüfung – und Bayer und Wingas bolzten auch hier in blindem Eifer durch die Nachkriegsarena. Jetzt lässt die von Bayer “hochgelobte Spezialfirma für Rohrleitungsbau” Wingas den Kampfmittelräumdienst nachträglich kontrollieren, welche Risiken ihre Verantwortlichen den eigenen Arbeitern und auch den Anwohnern zugemutet haben denn die Kampfmittel hätte bei den Arbeiten ja jederzeit hochgehen können. Dazu läuft immer noch eine Strafanzeige gegen Bayer und Wingas bei der Duisburger Staatsanwaltschaft wegen Baugefährdung. Ob die Untersuchung nur dieses Bereiches den Verdacht von Blindgängern in der Nähe der CO-Pipeline ausräumen kann, ist äußerst fraglich. Denn uns liegen Aussagen von Augenzeugen aus dem Krieg vor, die auch an weiteren Stellen in Hilden noch Blindgänger vermuten lassen. Aber Regierungspräsident Büssow, gerade in Düsseldorf in der Landtagswahl gescheitert, hat sich ja geweigert seine Verdachte mit den Erkenntnissen der Initiative abzugleichen. Da wollte er seine Verdachtsflächen aus Sicherheitsgründen lieber geheim halten. Er lässt aber gleichzeitig noch in Duisburg und Erkrath nachuntersuchen und graben. Und auf seiner Homepage verkündet er täglich neu: “Es wurden keine Kampfmittel gefunden.” Aber vielleicht sucht er ja auch nur an den falschen Stellen?

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