BUND PRESSEinformation: NRW braucht Neuanfang in der Energiepolitik

Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Umweltverbände fordern den Stopp neuer Kohlekraftwerke / Klimaschutzgesetz für NRW bringt Ausweg aus der energiepolitischen Sackgasse von Schwarz-Gelb Düsseldorf, 22. Juni 2010. Einen Neuanfang in der Energie- und Klimapolitik Nordrhein-Westfalens fordert anlässlich des heutigen Beginns der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen die Klima-Allianz, ein breites Bündnis von über 100 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. “NRW hat unter allen Bundesländern beim Klimaschutz die Rote Laterne übernommen. Bis zum Schluss hat die alte Regierung versucht, das Urteil gegen das E.ON Kohlekraftwerk in Datteln auszuhebeln, und neue klimaschädliche Kohlekraftwerke auf den Weg zu bringen:, so Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der evangelischen Kirche Westfalen und Mitglied der Klima-Allianz NRW “Die Zeit ist reif für eine Energiewende. Das ist nicht nur gut für das Klima sondern auch für Arbeitsplätze und eine zukunftsorientierte Strukturentwicklung in unserem Land” “.Dazu gehört ein wirksames und verbindliches Klimaschutzgesetz, die sofortige Aussetzung des von Schwarz- Gelb initiierten Änderungsverfahrens für den Landesentwicklungsplans im Bereich Energie und der Neubaustopp für Kohlekraftwerke in NRW”, sagt Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND NRW: “Ob Rot-Grün wirklich zu einem Politikwechsel in der Energiepolitik bereit ist, wird sich daran zeigen, ob sich diese Forderungen in einem Koalitionsvertrag wiederfinden werden. In den letzten Wochen hatten bereits über 30.000 Menschen die von einem breiten Bündnis getragene Forderungen nach einem Klimaschutzgesetz und dem Stopp neuer Kohlekraftwerke unterschrieben. Die Kampagne für ein Landesklimaschutzgesetz wurde dabei auch von zahlreichen Prominenten wie dem Kabarettisten Volker Pispers oder dem Musiker Jan Delay unterstützt. Die Kampagne für ein Klimaschutzgesetz in NRW ist eine Initiative der Klima-Allianz, einem bundesweiten Bündnis aus über 100 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Kampagne wird u.a. unterstützt von: Evangelische Kirche von Westfalen, BUND Landesverband NRW, Lippische Landeskirche, Eine Welt Netz NRW, NABU Landesverband NRW, Oxfam Deutschland, Brot für die Welt, LAG 21 NRW, Deutsche Umwelthilfe, Misereor, Greenpeace, Campact, Diözesanrat Aachen, Germanwatch, Evangelischer Entwicklungsdienst, EXILE Kulturkoordination Essen, Bioland, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, attac AG Energie/Klima/Umwelt, Women in Europe for a Common Future, Informationszentrum 3.Welt Minden, Südwind Siegburg, BürgerBegehren Klimaschutz, Vegetarierbund Deutschland, Deutsche Umweltstiftung.

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