Erste Antwort aus dem Landtag

auf den offenen Protest-Brief der Kinderärzte Die erste und bisher einzige Antwort (außer der von Bayer) auf den Offenen Brief der Kinder- und Jugendärzte kam von Hamide Akbayir (Umweltpolitische Sprecherin) und Dr. Carolin Butterwegge (Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin, beide von der Fraktion DIE LINKE NRW). Es mag an der Ferienzeit liegen, aber das scheint nicht der einzige Grund zu sein, da der Brief ja schon Anfang Juli öffentlich gemacht und zugesandt wurde. Die Antwort zeugt von einer guten Kenntnis der vielen Probleme dieses Bayer-Pipeline-Projektes. So wird die Notwendigkeit einer “Produktion vor Ort” betont, die es ja bisher in so großem Umfang schon gab und gibt, dass in Uerdingen die größte Polycarbonat-Produktion geschafft wurde, die es weltweit im Bayer-Konzern gab. Dass dies vor Ort in Zukunft umweltfreundlicher passieren soll, ist eine Forderung, die auch wir unterstützen. Als Neulinge im NRW – Parlament entlarven die beiden Abgeordneten die Argumentation von Bayer zur Notwendigkeit der CO-Pipeline: “Fraglich scheint auch die Rechtfertigung des Baus in der Öffentlichkeit, denn die fadenscheinige Argumentation, die Pipeline diene der Verwertung von Überschüssen der Produktionsanlage von Dormagen nach Krefeld, wurde unlängst widerlegt.” Auf jeden Fall begrüßen wir, dass wir nunmehr eine noch breitere parlamentarische Unterstützung in unserem Kampf gegen diese Giftgas-Pipeline bekommen haben. Wir können der “Unterstützung beim Widerstand gegen die Inbetriebnahme der CO-Pipeline gewiss sein” so wird im letzten Absatz versichert und wir nehmen dies gerne an. Jetzt warten wir auf weitere Antworten aus dem neuen Parlament – spätestens nach Ende der Sommerferien werden wir reklamieren.

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