Stopp-CO-Pipeline

– auf der Bayer-Aktionärsversammlung Vor der Versammlung haben wir mit dem Aktionärsbrief und dem CO-Pipeline-Lexikon zahlreiche Aktionäre über das immer noch schwelende Hoch-Risiko-Projekt informieren können. In der Versammlung am 29.04.2011 hat Dieter Donner in der ersten Rednergruppe das Rederecht erhalten und konnte diese Rede halten. Dabei konnte er Bezug nehmen auf Redebeiträge vorher sprechender Aktionärsschützer, die ebenfalls nicht mit teilweise sehr kritischen Fragen zu den Produktrisiken von Bayer und den Umgang damit geizten. Besonders treffend und brisant wirkte die neue Entscheidung des Verwaltungsgericht Stuttgart, in der ein Abstand von mindestens 350 Metern zu Wohngebäuden bei einer Pipeline gefordert wurde. Zu dieser Meldung hatte die BILD-Zeitung termingenau zu der Versammlung die Ausbreitungskeule am Beispiel von Hilden-Süd aus unserem Aktionärsbrief kombiniert. Dort war – durch Bayer bestätigt – von bis zu 790 gefährde-ten Einwohnern auch mit tödlichen Folgen die Rede. Das ging ebenso unter die Haut, wie die Frage, wie die Bayer-Verantwortlichen mit einem solchen CO-Super-Gau umgehen wollen. Die Bayer-Führung traute sich darauf noch keine klare Antwort zu, sondern wollte lediglich auf eine weitere Bewertung verweisen. Zum Schluss gab es Beifall der Aktionäre für die Zusicherung, dass die Initiative nichts gegen Bayer hat, sondern sich Bayer als gesellschaftlich verantwortungsvoll agierendes erfolgreiches Chemieunternehmen wünscht, das Risiken möglichst vermeidet und nicht auszusitzen versucht.

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