Tod durch CO

– nur zwei Druckkammern für ganz NRW – beide nicht nutzbar Damit war der Tod einer Wuppertalerin besiegelt. Sehen Sie hier den Bericht der Lokalzeit Düsseldorf vom 04.07.2011 (solange er noch online verfügbar ist): Überdruckkammer in Düsseldorf überlastet Die gezeigte Notärztin – sie ist die Ärztliche Leiterin Rettungsdienst im Wuppertaler Klinikum – versucht seit Jahren entscheidende Stellen in NRW von der Notwendigkeit einer weiteren Druckkammer in NRW zu überzeugen – bislang erfolglos. Die Uni Düsseldorf hat diesbezüglich keinen Versorgungsauftrag! Absprachen über Ausfälle mit Aachen werden nicht getroffen. Kosten entscheiden über Leben und Tod. NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffen denkt an die Kosten und redet von Einzelfällen ohne Lösungsansatz… Bei einem GAU an der CO-Pipeline (sollte sie jemals in Betrieb gehen – die Gerichte mögen dies verhindern) kann aus dem Einzelfall sehr schnell der Massenfall werden. Es ist ja auch so einfach ein Industrieprojekt wie die CO-Pipeline einstimmig durch den Landtag zu winken. Der worst-case Fall mit Bruch der Leitung mitten im Wohngebiet wird ja statistisch gesehen wahrscheinlich nie eintreten. Was Statistiken taugen, hat Fukushima bewiesen – da waren die statistischen 10.000 Jahre nach nur 25 Jahren ratz-fatz vorbei. Allen Anliegern (Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Polizei und Wohngebiete) der CO-Pipepeline wird zugemutet ohne jede Aussicht auf Rettung dort zu leben – zum Wohle eines Großkonzerns. Für jede Verantwortung wird dann gerne an den AGAP verwiesen – da sind ja dann auch die Städte und Gemeinden zuständig, die im übrigen seit Jahren Seit an Seit mit den Klägern und der Initiative “Stopp-CO-Pipeline” gegen das Projekt kämpfen. Auch mit folgenden Worten persönlich angeschrieben “Daher bitte ich Sie persönlich, sich des Themas anzunehmen, da Sie persönlich für das Projekt Verantwortung tragen und damit auch für den Schutz der Bevölkerung.” (hier das ganze Anschreiben) gibt es nur Wischi-Waschi aus dem Gesundheitsministerium – natürlich mit Hinweis auf AGAP… Hier die tolle Antwort Keine Verpflichtung für Bayer die Kosten zu übernehmen – unsere Kommunen werdens schon richten – mittels AGAP. Ja, ja wir nehmen die Sorgen der Bürger ernst – solange es nichts kostet außer heißer Luft in Sonntagsreden und solange die Industrie zufrieden mit uns ist…

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