Bayer-Chef Dekkers fordert mehr Todesmut zur Giftgas-CO-Pipeline

Seit mehr als einem Jahr “regiert” Marijn Dekkers im Bayer-Konzern. Jetzt jammert der neue Konzernchef schon ganz wie der “alte Chef” Werner Wenning über die Deutschen, die sich nicht dem Todesrisiko seiner Pleiten, Pech – und Pannen- Giftgaspipeline ergeben wollen. Dekkers möchte die schamhaft verharmlosend gerne nur als “Chemiepipeline” bezeichnet wissen. Versäumte Bombensuche, mehr als 100 eigenmächtige Veränderungen zum Planfeststellungsbeschluss, abgemagerten Rohrqualitäten und verminderte Schutzeinrichtungen gegenüber der eigenen Planung, mehrere Gerichtsbeschlüsse auch wegen Absenkung und mangelhafter Prüfung der Sicherheit gegen die Bayer-CO-Giftröhre lässt er unerwähnt. Stattdessen fordert er von Shanghai aus mehr Todesmut der Anwohner entlang der Trasse in NRW, auch wenn Bayer sich Grundstücke durch Enteignung erobert hat. Dort bleibt bei ihm auch unerwähnt, dass Bayers Kunststoffprodukte für bei Bayer hier produziertes Polycarbonat durch Schutzzoll vor auswärtiger Konkurrenz geschützt werden. Das würde seiner Drohung von angekündigten Entlassungen einen noch schlechteren Beigeschmack geben. Eines ist aber Fakt: das Problem seiner CO-Giftgas-Pipeline hat er bis heute noch nicht einmal im Ansatz angepackt und dieses Problem mit dem einhergehenden riesigen Image-Problem wird er so auf Jahre nicht los. Und von NRW-Industrie-Managern wird weiter – auch im Bayer-Konzern selbst – hinter vorgehaltener Hand von der “Mist-CO-Pipeline” geredet, besonders wenn über misslungene Bürgerbeteiligung und Projekt- und Kommunikationsfehler diskutiert wird.

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