Albert-Schweitzer-Schule

– Lust auf mehr Makulatur? Können wir bieten – immer gerne als Makulatur genommen: Gutachten. Kosten die Steuerzahler Geld, (fast) alle im Rat wollen sie haben und am Ende wird mehrheitlich am Gutachten vorbei geplant. Konkretes Beispiel ist das Gelände der Albert Schweitzer Schule. Zu diesem Gelände führt der Ersteller des beschlossenen “Strategisches Stadtentwicklungskonzept Hilden” aus: Zitat Einwohner auf dieser Fläche 2015: 104 2020: 101 2025: 96 Kostenbetrachtung mit LEANkom® Herstellungskosten technische Infrastruktur: 495.466 Kostenbilanz insgesamt: 166.640 Kostenbilanz je Wohneinheit: 2.549 Die Potenzialfläche liegt zwischen Kunibertstraße und Lindenstraße und ist aktuell noch bebaut mit den Gebäuden der Albert-Schweitzer-Schule. Die Fläche ist im Eigentum der Stadt Hilden und könnte in vollem Umfang einer Neubebauung zugeführt werden. Auf Grund der integrierten Lage weist die Fläche einen guten Versorgungsgrad für Familien und 1- und 2-Personen-Haushalte auf. Für Senioren liegt eine C-Lage vor. Unter Berücksichtigung dieser Zielgruppenorientierung sowie der umgebenden Bebauung ist ein gemischtes Neubauquartier geringer Dichte vorstellbar. Die Bebauung der Fläche könnte relativ kurzfristig erfolgen. Die Realisierung könnte in einem Bauabschnitt erfolgen. Vermutlich haben die meisten Ratsmitglieder nur den letzten Satz gelesen und “relativ kurzfristig” zur Maxime erklärt. Warum muss binnen kürzester Zeit alles unter Dach und Fach sein? Nicht interpretiert werden die Zahlen und der Hinweis auf “geringe Dichte”. Statt für 104 Einwohner in 2015 (rückläufig bis 2025 auf 96)sollen hier ganz schnell Behausungen für ca. 280 Einwohner erstellt werden – das ist fast das Dreifache. Und das ist alles, aber keine geringe Dichte. Unser Fazit: Zu viel, zu dicht, zu schnell, am Bürger vorbei, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Karikatur bringt es auf den Punkt

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