CO-Pipeline: TOLL – Bayer will Dialog intensivieren

– Frage – welchen Dialog? Zitat PM Bayer: Bayer MaterialScience will den Dialog rund um das CO-Pipeline-Projekt weiter intensivieren, um dabei den verschiedenen Interessengruppen so gut wie möglich gerecht zu werden – einschließlich solcher, die den Planungen kritisch gegenüberstehen. Uns erinnert das ganz schwer an die “Neue Offenheit” der BezReg noch zu Büssows Zeiten… Haben Sie bisher schon mal was vom Dialog mitbekommen, den Bayer jetzt noch intensivieren will?? Bevor wir jetzt jeden einzelnen Satz aus der PM sezieren und kommentieren, empfehlen wir Ihnen die PM von Bayer sehr aufmerksam zu lesen – auch zwischen den Zeilen. Als Resümee bieten wir fünf Alternativen der Interpretation an: 1. Order per Mufti Dekkers, der 2014 bei der Aktionärsversammlung nichts mehr von CO-Pipeline-Kritik hören will 2. BMS hat Muffensausen wegen über 24.000 Einwendungen gegen den Änderungsantrag und die anstehende Entscheidung des OVG Münster 3. Bayer will die Einwendungen klein reden, um die Bezirksregierung unter Druck zu setzen 4. Bayer will die Politik erneut unter Druck setzen 5. Vorsicht!! Bayer will alle Kritiker totlabern (lassen) Mit Uns nichT Bleiben wir doch einfach sachlich bei den Tatsachen, die kein noch so renommierter Mediator vom Tisch reden kann: 1. GeoGrid: 60 cm sind keine (vorgeschrieben) 80 cm (Sinn oder Unsinn des Verfahrens wird hier nicht hinterfragt) 2. Rohrwandstärken: Rohre mit geringerer Rohrwandstärke und in einer anderen Stahlsorte ausgeführt wurden 3. Mantelrohre: Von Planfeststellungsbeschluss abweichenden Querschnitte und abweichende Stahlsorten 4. Trassenänderungen: Alleine 37 Trassenverschiebungen sind auf mangelhafte Zeichnungen zurück zu führen. Das sind nur die Tatsachen aus dem Änderungsantrag. Eine allgemeine, sehr schwerwiegende Aufzählung der Mängel und Verfehlungen würde hier und heute zu weit führen. Unser Aufruf an alle: wachsam bleiben, nicht einlullen lassen! Wir vertrauen dem OVG Münster mehr als allen “Schönrednern”

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