Neuerlicher CO-Unfall alarmiert

– CO-Giftgas ist nicht beherrschbar! Der CO-Gasunfall Ende September bei Bayer in Brunsbüttel mit fünf Verletzten hat schon gezeigt, wie gefährlich dieses Giftgas für Menschen ist, die in ihrem Betrieb beruflich und täglich damit umzugehen haben. Jetzt waren in einem Schmiedebetrieb in Duisburg sogar über 50 verletzte Menschen zu beklagen. s. RP vom 11.10.2013 Bei diesem Unglück wurde überdeutlich, wie gefährlich und geradezu tückisch jeder Umgang mit diesem Giftgas ist: – man kann es ist nicht riechen, schmecken oder sonstwie wahrnehmen – schon die Menge eines Schnapsglases führt eingeatmet zur Ohnmacht – das Einatmen der Menge eines kleinen Weinglases führt zum schnellen Tod Aber nicht nur, dass die betroffenen Menschen keine Gegenwehr gegen dieses Giftgas leisten können. Auch mögliche Helfer bringen sich noch in Gefahr, weil sie meist nicht in der Lage sind, die Symptome richtig zu erkennen. Deshalb wurde in Duisburg die Feuerwehr gerufen unter der Annahme, ein Arbeitskollege sei wegen eines Herzinfarktes zusammengebrochen. Zum Glück trugen die herbeigerufenen Rettungskräfte CO-Warner bei sich und konnten sowohl den Ohnmächtigen wie auch die übrigen Arbeiter aus der Gefahrenzone bringen. Solche Vorfälle sollten Bayer und der Bezirksregierung – kurz vor der Anhörung zur CO-Pipeline – noch mehr zu denken geben, das gesamte Projekt zu überprüfen. Wir werden es – gemeinsam mit den dort erscheinenden Einwender/innen – in Essen nicht bei einer Schmalspur-Anhörung belassen, weil dort das volle Risiko der CO-Leitung zur Debatte steht und nicht nur die Änderungen, die Bayer dort vorzulegen sich bereit erklärt hat. Es wird spannend weitergehen und für uns und unsere vielen Unterstützer ist weiterhin klar: Die Bayer-CO-Giftgas-Pipeline muss weg, denn sie bedroht Tausende!

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