Hilden Ratssitzung: Weihnachtsgeschenke verteilt

– wer kann der GroKo in Hilden Paroli bieten? Selbst wenn dort die eine oder der andere fehlt, reicht es immer noch locker für die Mehrheit. Aber der Reihe nach. Mit großer Verwunderung haben wir die Verleihung der städtischen Ehrengaben mit angesehen. Verwundert deshalb, weil bereits eine Legislaturperiode ausrecht, um geehrt zu werden. Entsprechend viele Ehrungen waren es dann auch… Der Satzungsbeschluss für den Bauverein war nur Formsache. Nur die BA hat dagegen gestimmt. Frühere Gegner des Plans (z.B. Ex-dUH) waren alle abgetaucht. Jetzt kann der Bauverein so richtig loslegen – der B-Plan 151A ist durch. Beim Albert-Schweitzer-Schulgelände waren doch schon drei Fraktionen bei namentlicher Abstimmung gegen den Satzungsbeschluss: BA, ALLIANZ und AfD. Interessant dabei die Ausführung von Prof. Dr. Bommermann zum Ratsbeschluss aus 2011, der mit den dort beschlossenen durchschnittlich 30 neuen Wohneinheiten pro Jahr bis 2025, ein Normenkontrollverfahren zum B-Plan 254 auslösen kann. Auch die last Minute Aktion des BUND konnte keine Umstimmung der Ratsmitglieder herbei führen. Siehe dazu Hildens Zukunft Letzter Appell bei Nacht und Nebel Seitens der FDP war keine Rede mehr von maximal 100 Wohneinheiten, die sie in früheren Sitzungen gerne proklamiert hat… Ganz skurril wird dann der Offenlagebeschluß zu B-Plan 255 – alleine die GroKo setzt ihn durch. Alle anderen sind dagegen – selbst B90 will dort keine Solarsiedlung mehr bauen. Sie alle haben die Problematik mit Wasser und Güterzugstrecke verstanden. Frau Buschmann, die Karnap so liebt, konnte wohl ihre Fraktion nicht überzeugen und machte dann lieber Urlaub. Die SPD will einfach die Anregungen aus der Offenlage interpretieren und danach entscheiden. Das klingt wie Hohn in den Ohren der Bürger. Alle Bürger wissen und haben es immer wieder erfahren müssen, dass ihre Anregungen und Einwendungen schlichweg ignoriert werden. So geht denn das Baujahr 2014 zu Ende – jede Wette 2015 wird weiter gebaut – gerne auch mehr als 30 Wohneinheiten pro Jahr…

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